Container-Linienzüge
  Die Wachstumschance für den Schienen-Güterverkehr

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Die Umschlagbahnhöfe des kombinierten Verkehrs werden derzeit vorrangig für den Wechsel von Transportbehältern zwischen Schiff, Bahn und Straße konzipiert. Daher werden die Terminals häufig in der Nähe von Häfen angelegt und sollen einen guten Anschluss zum bestehenden übergeordneten Straßennetz bieten. Schienenseitig wird nur der möglichst direkte Anschluss an eine leistungsfähige Hauptstrecke gefordert. Zur optimalen Lage im Bahnnetz gibt es wenige grundsätzliche Aussagen, da bislang kein flächendeckendes Containersystem geplant ist.

Für den Integralen Güterzug-Taktfahrplan (IGT) braucht man einen neuen Terminaltyp, der im Schnittpunkt von Eisenbahn-Hauptstrecken liegt und das Aufstellen mehrerer Güterzüge nebeneinander erlaubt. Dabei ist ein modularer Aufbau möglich, der es erlaubt, trotz unterschiedlicher Anforderungen an den einzelnen Standorten die Elemente der Umschlagtechnik (wie Containerbrücken und -kräne oder Fahrzeuge für den Horizontalverschub) in hoher Stückzahl  und damit kostengünstig zu fertigen.

Viele Anlagenteile, die zu einem Rangierbahnhof gehören, werden auch für den Containerumschlag von Zug zu Zug benötigt und können daher nach einem Umbau weiter verwendet werden: z.B. Auftragsannahme, Datenregistrierung, Warte- und Abstellbereich im Terminal (Gatebereich), Abstellflächen vor dem Terminal (Auffangraum), Hinterstellanlagen und Wartungsbereiche für Güterwagen, Ladeeinheiten usw.

 
Cargo 2000
 
 
Abb.11: Schon 1990 präsentierte das Fraunhofer-Institut das Modell der Umschlaganlage „Cargo 2000“, in der 2,7 x 2,5 x 2,5 m große Behälter automatisch von einem Zug zum anderen und auf die Straße „umsteigen“ sollten. Leider gibt es bis heute keine konkreten Schritte zur Realisierung dieser Technologie.
 

Für einen Container braucht man vertikal maximal zehn Meter Platz, um ihn über andere Container hinweg an einen anderen Platz zu befördern. Ein Güterwagen braucht hingegen horizontal bis zu einen Kilometer lange Weichen-straßen und Richtungsgruppen, um an anderen Güterwagen vorbei in einen neuen Güterzug rangiert zu werden. Nach Umstellung des EZWV auf Containerzüge werden daher weitere Flächen frei. Man wird deshalb auch bei einer gewaltigen Zunahme der Schienentransporte keine Platzprobleme bekommen, falls die Erweiterung eines Containerbahnhofs erforderlich wird.

Die Startseite zeigt einen Containerbahnhof mittlerer Größe: Mit 6 Parallelgleisen und daneben angeordneten Lagerplätzen entsteht eine Fläche von etwa 40 x 600 Meter, über die Container freizügig bewegt werden können. In Anhang 2d desKonzepts wird ein noch größerer Containerbahnhof beschrieben. Platz für solche Anlagen steht ausreichend zur Verfügung, nämlich in den Rangierbahnhöfen. Sie liegen naturgemäß günstig im Schienennetz, da schon bei ihrer Anlage (überwiegend im 19.Jahrhundert) darauf geachtet wurde, dass wichtige Strecken auf kurzen Wegen erreichbar sind. Da Bundesbahn, Reichsbahn und Deutsche Bahn AG in den letzten 30 Jahren viele Rangierbahnhöfe stillgelegt oder verkleinert haben, gibt es große Brachflächen, die genutzt werden können.

Auffälligste Neuerung der Containerbahnhöfe gegenüber den bisherigen Rangierbahnhöfen mit ihren „Gleisharfen“ sind die bis zu 20 Containerbrücken mit einer Höhe von etwa zehn Metern. Je nachdem, welche Spitzenleistung der IGT-Bahnhof erbringen muss, stehen sie in einem Abstand von 40 bis 200 Meter zueinander. Die Brücken fahren auf Schienen längs zur Gleisachse, während die unter den Brücken eingehängten „Katzen“ die Container quer zu den Gleisen bewegen.

 

 

 
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